Magnetresonanzelastografie

Die Magnetresonanzelastografie (MRE) ist eine aufstrebende, nicht invasive Technik zur quantitativen Bestimmung von mechanischen Gewebeeigenschaften. Das Verfahren kann als nicht invasives Gegenstück zum klassischen Tastbefund angesehen werden. Dessen Erfolg beruht auf der Tatsache, dass mechanische Eigenschaften von Geweben oftmals deutliche Veränderungen aufgrund von Erkrankungen erfahren. Die MRE basiert auf drei zentralen Schritten: (1) der Erzeugung niederfrequenter Scherwellen in Gewebe, (2) der Kodierung der resultierenden harmonischen Gewebebewegungen in die Phase des MR Signals und (3) die Berechnung ortsaufgelöster Karten elastischer Gewebekenngrößen aus den akquirierten Phasenbildern.

Die Arbeitsgruppe MRE der Charité trägt seit Jahren mit grundlegenden technischen und methodischen Neuerungen sowie der Anwendung an neue Krankheitsbilder zur Entwicklung des neuen Bildgebungsverfahrens bei. Die MRE wird klinisch bereits zur Graduierung von Leberfibrose eingesetzt. Kürzlich erfolgte die Anwendung bei neurodegenerativen Erkrankungen. Da auch druckbezogene Größen mit der MRE ermittelt werden können, kann sie beispielsweise auch zur Beurteilung der Herzfunktion verwendet werden. Weiterhin wird das Potential der MRE bei Erkrankungen von Lunge, Skelettmuskulatur, Brustgewebe, Nieren und Prostata untersucht.

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